Naturzeolith – Informationen

Was ist Zeolith?

Zeolith ist ein Aluminiumsilikatmineral mit einer Kristallgitterstruktur. Es ist eine sehr komplexe Gitterstruktur, deren Grundgerüst auf Silikat-Tetraedern basiert, die miteinander vernetzt sind. Im humanmedizinischen Bereich kommen aktuell nur natürlich vorkommende Zeolithe auf Aluminiumsilikatbasis zum Einsatz, so dass bei der weiteren Beschreibung nur auf diese Zeolithstrukturen eingegangen werden soll.

Woher kommt der Name Zeolith?

Er geht auf den schwedischen Chemiker und Mineralogen Axel Frederic Cronstedt (1722 – 1765) zurück, der 1756 erstmals dieses Mineral beschrieb.

Zeolith entstammt den griechischen Worten:

‚zeo‘ – sieden und ‚lithos‘ – Stein

und kann mit siedender Stein übersetzt werden.

Wie kam Cronstedt zu dieser Wortfindung? Ganz einfach, anhand der damaligen Untersuchungspraktiken zur Erstbeschreibung von Mineralien. Dazu diente ein Lötrohr. Cronstedt beobachtete, dass dieser Stein, wenn er mit einem Lötrohr erhitzt wurde, aufschäumte oder aufkochte. Heute wissen wir, dass dabei das im Zeolith enthaltene Wasser verdampfte und so den Eindruck eines ‚siedenden Steines‘ hinterließ.


Wie entsteht Naturzeolith?

Das Ausgangsmaterial für eine Zeolithbildung sind andere Silikatminerale; häufig entsteht Zeolith aus vulkanischen Gläsern. Für dessen Bildung sind niedrige Temperaturen (± 25 oC), niedriger Druck und alkalisches Milieu erforderlich. Dadurch sind Zeolithlagerstätten nur in der äußeren Erdkruste (0-5 km) zu finden. Die Bildung erstreckt sich über einen Zeitraum bis zu 100.000 Jahren.

Woher kommt Naturzeolith bei Heck Bio-Pharma?

Der bei Heck Bio-Pharma verwendete Naturzeolith stammt aus Kuba. Die Entstehung dieses Zeolith wird auf einen Zeitraum von der Oberkreide bis zum Eozän im Tertiär datiert, d. h. auf 50 bis 70 Millionen Jahre. Nun hat jede Lagerstätte ihre spezifischen Eigenschaften und bedarf einer genauen Analyse. Auch wird jede Lagerstätte in verschiedene Zonen eingeteilt, die sich wiederum nach deren Zusammensetzung (Begleitmineralien) und dem Anteil der einzelnen Zeolithphasen (Kristallgitterstrukturen) richten, denn es sind Naturmineralien mit deren natürlicher Variabilität.

Jede Lieferung unseres Naturzeolith wird stets einer detaillierten morphologischen, mineralogischen und chemischen Überprüfung unterzogen.

 

Warum sind für den Anwender Lagerstätte und Zusammensetzung so wichtig?

Es geht letztendlich um die Sicherheit jedes Anwenders! Auch unter den Zeolithen gibt es Strukturen, die Krebs hervorrufen können.
Die WHO-Organisation für Krebsforschung (IARC – International Agency for Research on Cancer) hat alle Substanzen nach ihren kanzerogenen Eigenschaften in drei Klassen (teilweise mit Unterklassen) eingeteilt. Deshalb sind morphologische und mineralogische Untersuchungen sehr wichtig, um sicher zu sein, dass bei oraler Einnahme nach aktuellem Kenntnisstand keine Schädigungen auftreten dürften. Heute sind die Zeolith-Lagerstätten weltweit gut charakterisiert und in großen Datenbanken hinterlegt. In Anbetracht obiger Ausführungen sollte jedem Anwender die Herkunft eines angebotenen Zeolith bekannt sein, bevor er ihn einnimmt.

Welche Partikelgröße wird verwendet?

Die Größe der Zeolithkörnchen ist einerseits für die Einnahme und andererseits für die Kapazität bei den Adsorptionsprozessen wichtig. Zu grob vermahlener Zeolith ist unangenehm einzunehmen und kann dadurch die Compliance vermindern. Anderseits birgt zu fein vermahlener Zeolith die Gefahr, dass Nanopartikel in die Blutbahn gelangen und bei der Filtration in der Niere die feinen Filtrationsschlitze von 4 nm im Nierenkörperchen (Glomerulum) verstopfen können.

Aus diesen Überlegungen heraus beträgt die Partikelgröße des von Heck Bio-Pharma eingesetzten Naturzeolith ± 40 µm und kann nicht in den Blutkreislauf gelangen. Detaillierte Messungen der BET Oberfläche bei unterschiedlichen Korngrößen im Bereich von < 40 bis 180 µm ergaben keine Unterschiede.

Anwendungsmöglichkeiten von Naturzeolith

1. Homöostase
Der Einsatz des Naturzeolith dient vorrangig der Aufrechterhaltung der Homöostase des Organismus. Naturzeolith wirkt als Molekularsieb, absorbiert im gesamten Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum Darmausgang schädliche Stoffe, scheidet diese mit dem Stuhl aus und entlastet auf diese Weise die Leber als zentrales Stoffwechselorgan. Dieser häufig unbemerkt vorgenommene Ausgleich ist natürlich nur bis zu einem gewissen Umfang möglich; bei jüngeren Menschen ist die Toleranzschwelle noch größer als bei älteren Personen. Durch die positive Wirkung auf die Homöostase, ist Naturzeolith geeignet, sowohl in der Krankheitsvorbeugung (Prävention) als auch unterstützend in der Therapie von Krankheiten eingesetzt zu werden. 


Was ist die Homöostase?

Die Homöostase ist das dynamische Gleichgewicht des Körpers und erstreckt sich auf alle Regulationsmechanismen des Organismus. Die zahllosen Regelkreise, die es immer wieder schaffen, den Körper voll funktionsfähig zu halten, sind so stabil in einem gesunden Organismus verankert, dass der Körper auch in der Lage ist, Gesundheitssünden und Zellgifte zu tolerieren.

2. Immunsystem
Aber auch das Immunsystem des Körpers bis hin zu allergischen Reaktionen durch auslösende Substanzen wird durch die Adsorption von Giftstoffen der verschiedensten Art gestärkt. Da die Bindung von Histamin als Allergiemediator nahezu irreversibel erfolgt, ist Naturzeolith auch für all diejenigen Anwendungen geeignet, bei denen die Herabsetzung des Histamin-Spiegels zur Genesung beitragen kann.

3. Diarrhö
Diarrhö (Durchfall) ist ein Symptom und keine Krankheit und kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Die Behandlung ist von der jeweils auslösenden Ursache abhängig und bedarf keineswegs immer einer medikamentösen Therapie. Bei unkomplizierter Diarrhö genügen meist aller 4 Stunden etwa 3g Naturzeolith und die Symptome sollten innerhalb eines Tages behoben sein.

Sollte eine solche Behandlung nicht zum Erfolg führen oder es handelt sich um eine Diarrhö unbekannter Ursache, bedarf es der Konsultation eines Arztes, um mögliche Infektionen frühzeitig erkennen und wirkungsvoll behandeln zu können.

4. Entgiftung
Ähnlich verhält es sich mit Giftstoffen in Form von Schwermetallionen, Stoffwechselprodukten oder anderen niedermolekularen Verbindungen in zu hoher Konzentration. Die Bindung von Schwermetallen ist eine der bekanntesten Eigenschaften der Zeolithe. Quecksilber (Amalgam), Blei und andere Schwermetalle werden irreversibel gebunden und so aus dem Körper ausgeleitet.

Der Vorteil des Naturzeolith besteht darin, dass all diese Substanzen nahezu irreversibel gebunden und mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Über diese Fähigkeit verfügt nur die Kristallgitterstruktur des Naturzeolith. Schichtsilikate, Erden oder andere Adsorbentien verfügen nicht über die komplexen Eigenschaften eines Molekularsiebes.

5. Leberentlastung
Die Leber ist das zentrale Organ für den gesamten Stoffwechsels und die größte Drüse des Körpers.
Die wichtigsten Aufgaben sind die Verwertung von Nahrungsbestandteilen, die Produktion lebenswichtiger Eiweißstoffe (z. B. Gerinnungsfaktoren), die Gallenproduktion und der damit einhergehende Abbau von Stoffwechselprodukten, Medikamenten und Giftstoffen. Die Leber muss daher mit zahlreichen Giften fertig werden. Sehr starke Belastungen der Leber führen zu einem großen Energieverschleiß in diesem Organ und letztendlich zur Müdigkeit des Organismus. Durch die hohe Adsorptionsfähigkeit des Naturzeolith gegenüber Ammoniak kann die Leber deutlich entlastet werden, da weniger Ammoniak zur Leber gelangt.

Weitere Einsatzmöglichkeiten
Völlegefühl und Unwohlsein in der Magengegend. Dank der hohen Adsorptionskraft des Naturzeolith kann dieses Mineral eine rasche Linderung herbeiführen. Für die meist kurzfristige Symptomverbesserung scheint von entscheidender Bedeutung zu sein, dass die Kanälchen in der Kristallgitterstruktur des Zeolith eine große Aufnahmekapazität für kleine Moleküle einschließlich Gasmoleküle aufweisen.
Nur so ist es erklärbar, dass Übelkeit nicht im Übergeben endet, sondern der Naturzeolith eine moderate Normalisierung in Gang setzt. Aber auch in der Begleittherapie bei schwerwiegenden Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa waren deutliche Symptomverbesserungen erzielbar.

Unsere Rezepturen, die auf biomolekularer Ebene wirken, schützen, fördern und stimulieren sanogenetischen Prozesse um bei funktionellen Störungen das Gleichgewicht zwischen allen Regulationsebenen aufrecht zuerhalten.

 

 

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